Herbstfahrt an die Soca (Slowenien)

Herbstfahrt an die Soca (Slowenien)

Am 09.10.21 haben wir uns auf den Weg an die Soca nach Slowenien gemacht. Um 5 Uhr morgens trafen wir uns am Vereinsheim um unsere 13-stündige Fahrt anzutreten. Die Jugendlichen fuhren zusammen in einem Bus und die restlichen Erwachsenen in dem anderen. Sobald wir angekommen waren, halfen alle tatkräftig unser Küchenzelt aufzubauen. Die Schlafzelte aufzubauen erwies sich als ein wenig schwierig, da der Boden steinhart war und die Heringe nur sehr schwer im Boden gehalten haben.

Am Sonntag sind wir das erste Mal gepaddelt und direkt um 10 Uhr morgens losgefahren. Um uns erstmal etwas einzugewöhnen sind wir anfangs die Seilbahnstrecke (WW 1-2) und ein Teil der Gruppe anschließend noch einen Abschnitt der Koritnica gefahren. Der Ausstieg vor der Friedhofstrecke hat zu der ein oder anderen Beschwerde geführt. Angekommen mit knurrendem Magen hat uns ein Kartoffel-Möhren-Eintopf erwartet, sowie die Nachzügler Florian, Tobi und Tim.

Teile der übermotivierten Jugendlichen haben fast jeden Abend Schulaufgaben gemacht, was zu großer Verwunderung der Erwachsenen geführt hat. Am Montag ist dann ein Großteil der Gruppe die Koritnica bis zum Ausstieg nach der Friedhofstrecke gefahren. Leander B. hat sich nach einer Diskussion mit Marcel schließlich stolz dazu bereit erklärt, der Bierbeauftragte der Jugendlichen zu sein. Am darauffolgenden Tag bewältigte ein Teil der Gruppe den steilen und kräftezerrenden Abstieg zur Abseilstrecke und schließlich auch die Strecke (WW 3-4) selber. Der andere Teil ist die Hausfrauenstecke gefahren bis zum Geschäft von Prijon und hat sich dort ein wohlverdientes Croissant gegönnt. Anschließend traf sich die ganze Gruppe beim Einstieg Srpenica 1, um zusammen die Friedhofstrecke zu fahren oder teilweise auch ungewollt zu schwimmen.

Alles in allem kann man sagen, dass dieser Tag ziemlich chaotisch war, aber mal wieder gezeigt hat, wie gut der Gruppenzusammenhalt des KCZ ist. Das ein oder andere Paddel ist dabei möglicherweise auch verloren gegangen und steckt vielleicht sogar heute noch im Siphon. Das Paddeln auf der Soca wurde nie langweilig, obwohl sich der Wasserstand des Flusses innerhalb der Woche halbiert hat. Außerdem waren wir jeden Tag von morgens bis abends unterwegs bis auf eine Ausnahme, wo die Jugend lieber mit Ulli einkaufen gehen wollte, anstatt erneut die Hausfrauenstrecke zu paddeln. Die wunderschöne Landschaft kombiniert mit dem kalten Wasser (ca. 8 ̊C) hat uns ein einmaliges Paddelerlebnis geliefert.

Am letzten Paddeltag haben wir nachmittags alle gemeinsam das Küchenzelt abgebaut und um den Tag noch etwas ausklingen zu lassen gingen wir Alle gemeinsam Pizza essen in Bovec. Samstagmorgen brachen wir gegen 8 Uhr auf, nachdem wir noch schnell ein Gruppenfoto gemacht haben. Die Rückfahrt war sehr amüsant und ging dadurch auch sehr schnell vorbei. Angekommen am Verein hieß es Boote abladen und alles aus und einräumen. Damit ging auch unsere schöne Reise an die Soca zu Ende…

 

Emily und Maya

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