Wildwasserfreizeit in Obervellach 2018

Möll 2018 WanderungMöll 2018 LeanderNachem der Wasserstand der Soca das Paddeln im Hitze-Record-Jahr 2018 unmöchlich machte, wurde als neues Ziel für die Herbstfahrt die Möll auserkoren.

Freitag, 12.10.2018   Alle Paddler treffen sich am Bootshaus und packen die Sachen zusammen in die Busse und laden die Boote auf die Hänger. Danach geht es auch schon los! Müde fahren wir in die Dunkelheit hinein. Wir hatten Glück, da wir nicht in dem Bus mit den zwei großen Musikboxen saßen – dort sind sie bestimmt nicht zum Schlafen gekommen.

Samstag, 13.10.2018   Am nächsten Morgen wachen diejenigen, die überhaupt geschlafen haben, auf. Manche essen auch schon ihre selbst mitgebrachten Brötchen. Endlich angekommen baut jeder sein Zelt auf bzw. bezieht seine Hütte und legt sich schnell wieder hin – na ja, nicht alle ;-) 

Heute sollte es auch schon mit paddeln losgehen, war ja klar – was sonst!? Nach einem gemütlichen Frühstück treffen sich alle auf dem Wasser und paddeln erst am Campingplatz (spielen in der Welle) und dann vom Campingplatz bis zum Stausee (früher Ausstieg). Es wurde Kehrwasser fahren trainiert oder einfach nur mit der Strömung flussabwärts gefahren. Es hat an sich Spaß gemacht, nur leider hatten wir nur sehr wenig Wasser, so dass aus dem Paddeln ein „über die Steine rutschen“ wurde. Bei einem so niedrigen Wasserstand sollte es eigentlich auch nicht aufs Wasser gehen. Nachdem wir mit den Bussen wieder am Campingplatz angekommen waren, gab es erst einmal warmes Essen! Beim Essen wurden auch schon die Paddelpläne für morgen ausdiskutiert. Nun meldeten sich schon die Ersten (freiwillig oder auch nicht) zum Spüldienst. Als es endlich dunkel wurde, wurde es Zeit das Lagerfeuer zu entfachen, manch einer zog sich aber lieber in den Gruppenraum zurück. Es wurde gespielt, geredet und sich aufgewärmt. Langsam gingen die Ersten zu Bett, nach einem anstrengenden und schönen Paddel- und Fahrtag.

Möll 2018 MarlenaMöll 2018 FlorianSo. 14.10.2018   Müde stehen die Ersten auf und machen sich daran das Frühstück vorzubereiten. Heute ist geplant den gleichen Flussabschnitt der Möll erneut, nur eben mit mehr Wasser zu paddeln.  Fehlanzeige - am Sonntag lässt das Kraftwerk kein Wasser ab. Planänderung, Paddeln wurde auf „am Campingplatz in der Welle spielen“ beschränkt. Heute entdecken manche auch den Motorikpark Mölltal. Das ist ein großer Spielplatz mit Balancierstangen verschiedenster Art. Außerdem wurde kurzerhand als Alternativprogramm eine Wanderung geplant. Mit den Bussen fuhren wir in die Berge (hoch nach Mallnitz ins Seebachtal), dort begann die Wanderung. Ende der Wanderung war ein großer, atemberaubender Wasserfall, den aber nicht alle von nahen sahen, denn dazu musste man noch ein bisschen weiter klettern/wandern. Außerdem fuhren wir kurz danach noch in ein Informationscentrum, dort erfuhren wir weiteres über die Berglandschaft und die dort lebenden Tiere. Als alle wieder am Campingplatz waren und sich satt gegessen hatten, begann ein weiterer schöner Abend zwischen der Möll und den Bergen!  (Marlena N.)

15.10 .2018    Jetzt war schon Montag. Es ging früh aus den Betten und Zelten. Denn wir fuhren nach oben zum Kraftwerk. Von dort sind wir runter zum Stausee gepaddelt. Das hatte viel Spaß gemacht und das Wildwasser war aufregend. Am Ziel deponierten wir trockene Sachen zum Umziehen. Nach dem Umziehen haben wir die Boote aufgeladen und sind wieder zum Campingplatz in Obervellach gefahren. In Obervellach gab es eine kleine Stärkung. Und dann war der Tag auch schon vorbei.

16.10.2018   Es war Dienstag. Wer wollte, konnte früh aufstehen oder auch etwas länger schlafen. Die, die früh aufgestanden sind, sind vom Kraftwerk zum Stausee gefahren. Und die anderen paddelten vom Camping Platz aus zum Stausee, wo die trockenen Sachen auf uns warteten. Nun ging es wieder nach Obervellach. Dort konnten wir uns ausruhen, kochen oder etwas anderes machen. Nach ein paar Stunden gab es Abendessen und dieser schöne Tag war schon zu Ende.

Isel oben 2018Isel 2018 17.10.2018   Der Mittwoch wurde angebrochen. Heute konnte man wieder aussuchen, ob man von oben, vom Kraftwerk aus, paddelt und man dafür früher aufsteht oder ob man länger schläft und vom Campingplatz aus zum Stausee fährt. Das hat sehr viel Spaß gemacht, denn heute war mehr Wasser auf der Möll und die Wellen waren höher. Während wir paddelten, fuhr ein Erwachsener mit einem Bus runter zum Stausee, damit wir dort trockene Sachen hatten. Als wir dann wieder am Campingplatz waren, ruhten wir uns aus und aßen zu Abend. Danach konnte man entscheiden, ob man zum Lagerfeuer geht oder etwas anderes macht. (Esther F.)

Am Donnerstag sind wir zur Isel gefahren etwa 50 km entfernt vom Campingplatz.

Wir sind erst nach Lienz an den Ausstieg gefahren und haben uns den letzten Schwall angeguckt. Dann haben wir uns dort umgezogen und sind mit den Bussen hoch zum Einstieg an die Mündung vom Kalserbach gefahren. Um ans Wasser zu gelangen, mussten wir einen kurzen, felsigen Abhang hinunterklettern. Wir sind in Gruppen nacheinander losgefahren. Das Wasser war leider nicht so klar durch kleine Steinpartikel, deswegen konnte man die Steine unter Wasser nicht gut sehen. An Steinen und flachen Stellen hat es dort nicht gemangelt. Auf der Strecke gab es drei Stellen, die wir um tragen mussten. Es waren „Blockwurfwehre“. Es wurde auch ein Boot beschädigt, weil dort so viele Steine lagen. Das Wildwasser wechselte zwischen Stufe zwei und Stufe vier. Der letzte Schwall war eher Stufe drei. Insgesamt waren es 20 km.

Am Freitag gab es die Wahl zwischen früher aufstehen und von 9 km weiter oben zu fahren oder später aufzustehen und vom Campingplatz, mit denen die von oben gefahren sind, bis zum Stausee zu fahren. Vom Campingplatz bis zum Stausee waren es 11km. An der oberen Strecke gab es eine Slalomstrecke, die etwas wilder war, aber sonst war die obere Strecke langweilig. Die untere Strecke war zwar nicht so wild, wie die Slalomstrecke, aber es gab mehr Wildwasser mit schönen Wellen. Am Abend waren wir noch im Restaurant „Himmelbauer“. Dort gab es leckeres Essen. Am Samstag sind wir um 8 Uhr wieder Richtung Köln losgefahren. Wir sind 10 Minuten mit einem Autozug durch einen Berg gefahren. (Tauern) Das hat 70 km gespart, zwischendurch haben wir bei McDonalds zu Mittag gegessen. Um ca. 19:30 waren wir wieder am Bootshaus. (Leander K.)

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