Wildwassertour an der Steirischen Salza Juli 2019

Wildalpen 2019 SchluchtEs ist ein verregneter Samstagnachmittag, als die ersten Vereinsmitglieder mit Ihren PKWs den Campingplatz Wildalpen erreichen. Das Panorama ist beeindruckend und die Salza rauscht auf Höhe des Stellplatzes über den „Plöpp“. Eine Regenpause wird dankbar zum Aufbau der Vorzelte genutzt. Am Sonntagmorgen gegen ca. 6 Uhr erreichen dann die beiden Vereinsbusse den Campingplatz. Insgesamt sind somit 16 Erwachsene und 15 Kinder/Jugendliche mit 4 Übungsleitern und 3 Helfern im Alter von 12 – 81 Jahren wohlbehalten in den Wildalpen angekommen. Es dauert nicht lange bis alle Schlafzelte sowie das große Gemeinschaftszelt mitsamt Küchen-Equipment stehen. Man merkt: das ist eine gut eingespielte Truppe. Nun gibt es den ersten Kaffee des Tages und den notwendigen Schlaf. Gegen Mittag startet die ganze Truppe dann in Richtung Prescenyklause - zur ersten Paddeltour. Es sind 18 Kilometer bis zum Campingplatz Wildalpen, die in kleinen Gruppen zurückgelegt werden. Dabei reicht das Erfahrungsspektrum vom absoluten Neuling bis zum erfahrenen Paddler. Nach 12 Kilometern wird der Platterer Steg erreicht. Hier wartet schon Max mit Bus und Hänger, um die erste Gruppe der Paddler in Empfang zu nehmen. Die Boote sind rasch aufgeladen, während die zweite Gruppe schon auf dem Wasser in Richtung Campingplatz paddelt. Das Küchenteam servierte ein leckeres Abendessen und mit Blick auf die Salza ließ man den Abend gemütlich ausklingen. 

Am Montag wird ab 09:00 Uhr (inoffiziell ab 07:30 Uhr) gefrühstückt. Dann geht´s auf zum Paddeln. Für die eine Gruppe (v.a. Anfänger und Erwachsene) geht’s Richtung Prescenyklause, während die zweite Gruppe (v.a. Jugendliche) am Campingplatz in Richtung Erzhalden aufbricht. Stufen, Wellen, Steine (welche Freunde sind), Prallwände und Kehrwässer stellen die Paddler auf die Probe, aber der Blick in glückliche Gesichter zeigt, dass alle mit Spaß und Freude bei der Sache sind. Auch an diesem Abend – wie an den Folgenden – zaubert das Küchenteam einen kulinarischen Leckerbissen. 

 

Wildalpen 2019 PauseAm Dienstag startet eine Gruppe Erwachsener bei der 1. Brücke oberhalb von Greith in Richtung Klaus-Schlucht. Diese 12 Kilometer lange Strecke besticht durch ihre Abgeschiedenheit und Ruhe und eine wunderschöne Kiesbank, welche zur Mittagspause einlädt. Währenddessen absolvierten die Jugendlichen 6, 15 bzw. sogar 22 Kilometer ausgehend vom Campingplatz bis nach Fachwerk, Erzhalden bzw. bis zum Stausee. Selbst nach dem Abendessen fand so manche/r noch die Kraft zum Üben auf dem Abschnitt vorm Gemeinschaftszelt – sei es im Kajak oder auf einem der beiden SUPs. Dabei wurde vom Land aus mitgefiebert und angefeuert.

 

Der Höchstleistung vom Dienstag eiferten am folgenden Tag alle nach und die gesamte Gruppe absolvierte am Mittwoch die 22 Kilometer lange Strecke bis zum Stausee. Auf der Strecke wurde fleißig geübt und trainiert, Wellen, Kehrwässer, Verwirbelungen und Pilze bezwungen, Steine umfahren, die beste Linie gesucht (und zumeist auch gefunden), Paddel getauscht und ausprobiert, Kentern und Rollen geübt, schwierige Stellen mit Wurfsäcken abgesichert, Fische beobachtet und viel gelacht und gequatscht, während die Sonne das Wasser glitzern ließ. Ein paar Mutige nutzen die Mittagspause für tollkühne Sprünge aus knapp 4 Metern Höhe in die doch recht frische Salza. Nach den Tagen mit vielen Streckenkilometern, ließ man es am Donnerstag etwas ruhiger angehen und nutzte die 6-Kilometer-Strecke vom Platterer Steg zum Campingplatz zum Üben und Spielen. So manche/r verbachte den Tag auf dem Parcours am Campingplatz, der auch abends – teilweise bis spät in den Abend hinein – noch Paddler aufs Wasser lockte. Am Freitag fuhr eine große Paddelgruppe erneut die Strecke vom Platterer Steg bis zum Stausee, während eine kleine Gruppe Erwachsener ein Techniktraining auf dem Parcours am Campingplatz absolvierte. 

 

Wildalpen 2019 HWBach

Wie hoch unsere Paddler/Innen motiviert sind zeigte sich zum Beispiel darin, dass Küchen- und Spüldienste getauscht wurden, um paddeln gehen zu können, das Restlicht des Tages (bis knapp vor den Einsatz einer Stirnlampe) dazu genutzt wurde, die eigenen Fähigkeiten weiter zu verbessern und auch am Vormittag des Abreisetages nochmal die 6 Kilometer lange Strecke vom Platterer Steg bis zum Campingplatz befahren wurde. Als dann am Samstag alle wieder an Land waren, wurden gemeinschaftlich die Zelte abgebaut, die Sachen verstaut und die Boote verladen. Den ultimativen Abschluss unserer Fahrt stellt der Besuch im "Gasthaus zum Krug" dar. Hier kam das leibliche Wohl nicht zu kurz, ob beim Hauptgang oder beim gemeinschaftlichen Kaiserschmarrn. So traten wir gestärkt die Heimreise nach Köln an. Es war eine wunderschöne und erlebnisreiche Woche. So manche Erwartungen wurden übertroffen und allen ist klar: Wildwasser fahren macht riesig Spaß. Und diese tolle Gruppe auch. Eine gelungene, gesunde Mischung aus erfrischend unkomplizierten, hilfsbereiten Kindern und Jugendlichen und engagierten, jung gebliebenen Erwachsenen. 

Alexandra Knorr & Gabriele Kohler

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