Wo Werra sich und Fulda küssen …

Wo Werra sich und Fulda küssen …

Vielen von Euch dürfte der Spruch noch aus der Schule bekannt sein und einigen wohl auch die verkürzte Schülerversion. Genau dorthin waren die Zugvögel (Alexandra, Britta, Gabi, Susanne, Ansgar, Eric und Matthias) am ersten Mai-Wochenende unterwegs um am Weser-Marathon teilzunehmen.

Nachdem die Staus auf dem Kölner Autobahnring und einige andere Verspätungen glücklich überstanden waren, ging es dann zügig voran, die Vorhut (Matthias und Eric) hatte uns schon angemeldet, wir erreichten kurz vor Toresschluss den Zeltplatz in Hannoversch-Münden und  konnten dann noch gemütlich (wenn auch etwas fröstelnd) bei einer Flasche Wein den Abend ausklingen lassen.

Die Rallye auf der Werra am Vortrag des Marathons war ja coronabedingt leider abgesagt, so dass wir auf eigene Faust ohne zeitliches Limit und offiziellen, sportlichen Ansporn zum Witzenhäuser Kanuclub paddelten. Ein paar andere PaddlerInnen hatten die Idee wohl auch, so dass sich auf der Wiese vor dem Bootshaus trotzdem ein ganz schön viele Boote tummelten.

Auf dieser Tour gab es dann auch gleich eine denkwürdige Premiere …. Die Jungfernfahrt von Susannes neuem Boot.  Ziel dieses Wochenendes war daher auch (neben der sportlichen Herausforderung, der Gesellschaft mit anderen Paddlern und der Weseridylle) dem Boot einen neuen Namen zu geben, der zu seiner rot-weißen Farbe passte. Kölle, FC oder Pommes ruut-wieß wurden von der Besitzerin allerdings sofort verworfen.

Zur Belohnung für’s Paddeln ging es abends in den Ratskeller, der ganz auf hungrige Paddler eingestellt war und ein großes Buffet vorbereitet hatte.

Früh am Sontagmorgen fiel dann der Startschuss für den zwanzigsten Wesermarathon, bereits früh am Morgen ab 6.00 h paddelten schon die ersten Paddler los. Wer die 135 km bis nach Hameln schaffen wollte, musste sich schon ganz schön sputen.   

Wir hatten uns „nur“ die 53 KM bis Beverungen vorgenommen und machten uns zu einer vergleichsweise zivilen Uhrzeit um 8.00 h auf den Weg. Die Weser hat vergleichsweise viel Strömung, in etwa 5 km. Der Fährmann in Wahmbeck, mit dem Susanne und ich später geschnackt haben und der vorher auf dem Rhein gefahren ist, meinte sogar, die Weser fließe schneller als der Rhein.

Bis Gieselwerder legten wir dann auch ein zügiges Tempo vor, so dass wir bereits kurz vor elf am dortigen Zeltplatz waren, gerade rechtzeitig zum Paddlergottesdienst, zu dem der örtliche Pfarrer mittels Lautsprecher einlud. Uns stand allerdings eher der Sinn nach Stulle und Pause. Susanne und ich verabschiedeten uns dort von der Gruppe, wir blieben in Gieselwerder, während die Anderen bis Beverungen weiterpaddelten. Wir beide wollten noch eine längere Rast machen und später bis nach Wahmbeck weiter, wo uns die Gruppe auf der Rückfahrt wieder mit nach Hause nehmen sollte.    

Für uns waren es also noch acht entspannte KM, leider ohne Kuchenbuffet am Schluss mit dem tollen Apfelkuchen, von dem die anderen hinterher schwärmten.    Wenn auch die Anfahrt etwas weit ist, ist die Weser ein lohnendes und sehr idyllisches Paddelrevier.

Ansgar

P.S. mehr Bilder gibt es in der Galerie

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