Matinée zur Sportlerehrung 2011




„Es geht immer weiter: unser Verein hat die 60 Jahre vollendet.“
Unter diesem Motto eröffnete Andrea die Matinee zur Sportlerehrung am 22.1.2012 im Bootshaus des Kanu-Club Zugvogel.
Der Verein hat am 24.9.2011 die 60 Jahre vollendet.
Daher dankte sie ganz besonders Matthias, der anstelle eines Jubiläumsfestes zur 60-Jahrfeier eine Jubiläumsfahrt auf der mittleren Rur organisiert hat. Eine Menge kleiner und großer Zugvögel fuhr bei Traumwetter von Heimbach die Rur abwärts. Es versammelten sich Wander-, Wildwasser-, Langboot-, Kurzboot-, und Kanadierpaddler aller Altersklassen und bildeten so eine beachtliche Flotte. Dies erfüllt den Wunsch nach mehr gemeinsamen Unternehmungen in beachtlicher Weise.

Damit das so bleiben kann braucht es nicht nur ein funktionierendes Bootshaus, sondern auch eines das finanzierbar ist. So wurden die Baumaßnahmen zur Energieeinsparung unter der Leitung von Christian Mörchen angegangen. Die Bootshallendecke, der Clubraum, das Geschäftszimmer und der Flur wurden isoliert. Eine neue Heizung, neue Fenster und Lampen wurden eingebaut. Eine neue Treppe führt nun vom Geschäftszimmer auf den Dachboden.
Dies alles führt nun dazu, dass die Kosten deutlich gesunken sind. Der Gasverbrauch ging um 60,2% und der Stromverbrauch um 21,5% zurück. Die Rückzahlungen der Versorger sind bereits eingegangen und der monatliche Abschlag hat sich halbiert.

Andrea bedankte sich im Namen des Vereins bei den Helfern jeweils mit einer guten Flasche Wein und ganz besonders bei Christian Mörchen für die Leitung dieses umfangreichen Projekts. Dass es insgesamt fast 30 Helfer waren ist doch eine Leistung und zeigt das Engagement der Mitglieder.

Trotz der Bauerei wurde auch gepaddelt, führte Andrea weiter aus.
Im Frühjahr fuhr eine Gruppe Wandersportler zu Neckar, Jagst und Kocher. Unsere Wildwasserpaddler befuhren in den Sommermonaten Flüsse in den Alpen z.B. Loisach, Obere Isar, Ammer, Lech, Steirische Salza und Inn (Imster Schlucht), während die sogenannten Oldies sich gen Berlin aufmachten um die Spree, den Spreekanal und den Müggelsee zu paddeln. Auch wurde im Sommer der Noguera Pallaresa in den spanischen Pyrenäen erfolgreich bezwungen. Im Herbst ging es dann für einige nach Norddeutschland wo Osterau, Trave, Stör, Schmalfelder Au, Braunau und Bekau gepaddelt wurden. Zwischendurch wurden noch Gepäcktouren von jeweils circa 200 Kilometern auf Weser, Main und Rhein organisiert.

So konnte sie dieses Jahr das bronzene Wanderfahrerabzeichen zum ersten Mal an Martin verleihen, der sich die dafür nötigen 600 Kilometer erpaddelt hatte.
Bereits zum wiederholten Male ging das bronzene Wanderfahrer-Abzeichen an Marianne, Gisela und Wolfgang, Hannes, Bernd, Wolfgang und Uwe.

Den Damenpreis errang dieses Jahr Gina mit einem Punkt Vorsprung vor Gisela.
Den „Goldenen Schrubber“ für die meisten „geschrubbten“ Kilometer im Verein ging an Bernd für 1628 Kilometern vor Hannes mit 1188 Kilometern.
Der Wanderfahrerteller ging ebenfalls an Bernd.

Immer wieder freuen wir uns über die Verleihung der Kenterkrone für die erste Kenterung im Jahr. Claudia schaffte es in 2011: Am 9.1.2011 kippte sie bereits 30 Meter nach dem Einstieg auf der Bröl.
Preiswürdig für die „Goldene Zitrone“ für das größte Missgeschick des Jahres befand Andrea Iain, der es schaffte in einer Woche in Sault Brenaz doch tatsächlich drei Paddel zu zerbrechen. Er meinte, dass er dieses Jahr zur Sicherheit fünf Paddel nach Sault Brenaz mitnehmen möchte. Wir sind gespannt, wie viele davon heile bleiben werden.

Fünf Paddlerinnen und Paddler waren in 2011 „10 Jahre dabei – bei der Paddelei“ und bekamen dafür einen Kaffeebecher mit diesem Aufdruck.

Seit etwa einem Jahr gibt es eine neue Kindergruppe für die kleinsten Zugvögel (Alter 8 – 10 Jahre). Im Sommer geht es dazu auf die Groov und den Rhein und jetzt im Winter in die Turnhalle bzw. zu den Eskimotierterminen, um das Kentern und  das Bootsgefühl zu üben.
Ein Dank geht hierzu an die Betreuer Christina, Marcel, Sebastian und Thorsten.

Ähnlich haben unsere Slalomsportler auch mal begonnen, die nun mit Edith trainieren, unterstützt von Sebastian und Eltern.
Sebastian muss nun leider aus beruflichen Gründen aufhören. Ein großes Danke geht deshalb ganz besonders an ihn für das Engagement in den letzten Jahren.

Andrea konnte die Slalomsportler, die hier im Rheinland trainieren mit einem kleinen Präsent begrüßen und wünschte auch für das Jahr 2012 viele Erfolge. Zugvögel sind vertreten in den Altersklassen A-Schüler, Jugend, Junioren und Senioren, Herren K1 und Damen K1.
Janna erreichte den dritten Platz bei den westdeutschen Meisterschaften in Neheim-Hüsten.

Andrea erwähnte auch, dass inzwischen vier Zugvögel in Augsburg leben und trainieren. Edith hat sie mit Trainingsplänen versorgt und hat auch immer ein offenes Ohr für sie. Für die Begleitung auf dem Wasser konnte in Augsburg ein Trainer engagiert werden.

Die Mannschaft aus Domenik, Hendrik und Laurenz, der nun auch seit Herbst 2011 in Augsburg lebt und studiert, errang den dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft auf dem Eiskanal in Augsburg. Was für ein Erfolg! Die drei bilden eine der wenigen Mannschaften, die keine reine Renngemeinschaft, sondern alle im gleichen Verein sind. Im DKV-Mannschaftspokal wurden sie ebenfalls Dritte durch ihre guten Ergebnisse bei Rennen auf Ötz und Saalach in Österreich und dem Eiskanal in Augsburg.

Andrea nannte die Sportler, die den Kanu-Club Zugvogel in Augsburg vertreten im einzelnen:
Katja erreichte den vierten Platz auf der Deutschen Meisterschaft in Augsburg. Sie beendete gerade ihr Jurastudium mit Prädikatsexamen und schaffte es trotzdem auf den dritten Platz in der A-Rangliste des DKV. Nun beginnt sie ihr Referendariat.
Domenik beendete letztes Jahr seine Polizeiausbildung erfolgreich und schaffte trotz Prüfungen sehr gute Ergebnisse und liegt in der A-Rangliste auf dem 5. Platz.
Hendrik lebt in Augsburg und studiert Jura.
Laurenz ist nun im ersten Jahr in der Herrenwertung. Durch seine guten Ergebnisse liegt er in der Endwertung der A-Rangliste auf dem siebten Platz und bleibt so im C/P-Kader. Sein größter Erfolg, so hob es Andrea hervor, war der zweite Platz auf der Westdeutschen Meisterschaft.

Andrea hob hervor, dass es doch eine ganz beachtliche Leistung ist für einen Verein im „flachen“ Rheinland solche Erfolge im Wildwassersport zu erreichen. Sie bedankte sich noch einmal bei allen, die diese Erfolge mit möglich gemacht haben und den vielen Helfern und Aktiven im Verein. Das anschließende gemütliche Beisammensein  wurde abgerundet durch Gulaschsuppe, Brot und leckeren Waffeln zu Kaffee, Bier und allerlei anderen Getränken. Die Technik mit Ton und Bild war mal wieder hervorragend aufgehoben bei Franz.
„Es geht immer weiter, unser Verein hat die 60 Jahre vollendet.“ Und es wird weiter gehen!


Presse


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