Osterfahrt nach Sault Brenaz



Am Samstagmorgen sollte es also losgehen, wir wollten gegen 3 Uhr am Bootshaus aufbrechen. Also trafen wir uns Freitagnachmittag am Bootshaus um die Boote auf zu laden und unsere Sachen ein zu packen. Und so ging es dann mitten in der Nacht los nach Sault Brenaz.

Nachdem wir Samstagnachmittag angekommen waren und die Zelte aufgebaut hatten, war zwar schönes Wetter, aber paddeln gehen wollte (außer Johannes und Fossi) keiner.

Pech für uns, denn am nächsten Tag wurde es kalt und regnerisch. Auch jetzt wollte (wegen des Wetters) keiner aufs Wasser. Am Abend hatte es dann genug geregnet, damit das Wasser in zwei der Zelte tropfte, sodass drei von uns vorübergehend ins Haus der Erwachsenen umziehen mussten.  Am Montag schneite es sogar, und so machte sich die ganze Gruppe auf zum Decathlon nach Lyon. Nach erfolgten (und erfolgreichen) Einkäufen kehrten wir zurück zum Zeltplatz, wo wir dann zusahen wir der Kanal langsam absoff.

Dienstag hatte es aufgehört zu schneien, und trotz des Regens zwangen uns Johannes und Fossi aufs Wasser. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und während die eine Gruppe unten auf dem ruhigen überschwemmten Teil übte, fuhr die andere Gruppe weiter oben auf dem wilderen Abschnitt.  Am nächsten Tag wurde dann vor allem Kehrwasser fahren geübt, diesmal für beide Gruppen  im oberen Teil des Kanals. In den nächsten Tagen machten wir machten wir einige Fortschritte (hoffe ich zumindest), sodass wir (bis auf wenige Ausnahmen) unsre anfängliche Angst verloren. An einem Abend bekamen wir eine Feuerschale, damit wir Lagefeuer machen konnten. Am Lagerfeuer wurde dann abends Musik gehört und ein paar Tage später auch gekocht, da uns das Gas ausgegangen war. Dadurch dass über dem Feuer gekocht wurde, wurde der Topf sehr schwarz, worunter dann wieder die Spülgruppe zu leiden hatte…

Am Samstagmorgen fuhren die Erwachsenen und auch wir packten unsere Sachen, doch anstatt zu fahren verbrachten wir noch einen langen Tag auf dem Campingplatz und fuhren erst am frühen Abend los. Insgesamt war es also ein gelungener Urlaub.

Jorina












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